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Abendkleid

Abendkleider

Abendkleider selbst nähen

Wenn man schon etwas nähen kann, ist es sehr interessant, sich auch einmal an ein Abendkleid zu wagen. Es gibt viele Anlässe, bei denen man Abendkleider trägt, wie zum Beispiel Hochzeiten oder auch die Abiturfeier.

Vorteile des Selbernähens

Der Vorteil am selber nähen ist, dass man nicht lange nach etwas Passendem suchen muss. Zudem wird man selbst kreativ und kann nachher umso stolzer auf das Genähte sein. Man kann auch sicher sein, dass nicht jemand anders in demselben Kleid auftaucht. Dies ist unter Umständen unangenehm. Wenn man keine Standardmaße hat, werden bei fertig gekaufter Kleidung umfangreiche Änderungen notwendig. Diese Leistungen sind teuer und selbst schwierig durchzuführen. Es ist unter Umständen leichter, ein Kleid neu zu nähen, als eins zu ändern. Wenn man einen günstigen Stoff findet, kann es auch sehr viel preiswerter sein, ein Abendkleid selbst zu nähen. Die Passform kann man selbst anpassen, zum Beispiel wenn man die Oberweite in Größe 40 braucht und um die Hüfte herum nur Größe 36 hat. Dies ist bei den Fertigschnitten kein Problem, man nimmt dann die Schnitte in der gewünschten Größe und verbindet entsprechend.

Passende Stoffe

Passende Stoffe für Abendkleider findet man im Fachgeschäft, hier kann man sich auch beraten lassen. Man kann dort alle Zutaten wie Reißverschlüsse, Nähgarn, Knöpfe und alles was man zur Verzierung braucht direkt zusammen mit Schnitt und Stoff kaufen. Auch im Internet findet man eine reiche Auswahl an Stoffen in allen Preisklassen. Für Abendkleider eigenen sich spezielle festliche Stoffe wie glänzender Satin, oder zarter Voile, diese Stoffe gibt es auch bereits bestickt oder mit Perlen und Pailletten verziert. Im Prinzip eigen sich sehr viele Stoffe für ein Abendkleid. Am edelsten sind Stoffe aus reiner Seide, aber Kunstseide sieht genauso festlich aus und ist wesentlich preiswerter. Fertigt man ein Kleid aus zartem Voile an, muss man auch ein entsprechendes Unterkleid nähen, damit alles blickdicht wird. Das Unterkleid kann man aus leichtem Futtertaft nähen, dadurch bekommt das Kleid einen besonders schönen Fall. An manchen Stellen, wie Dekolleté oder Armen kann man das Kleid ungefüttert lassen, sodass die Haut durchschimmert.

Schnittmuster für Abendkleider

Zunächst braucht man zum Nähen der Abendkleider ein Schnittmuster. Hier hat man die Wahl zwischen den komfortablen Fertigschnitten und Schnittmustern aus einer Modezeitschrift. Beim Fertigschnitt ist der Schnitt auf einen großen Bogen Seidenpapier aufgedruckt und muss nur noch ausgeschnitten werden. Die Schnitte aus Modezeitschriften sind wesentlich preiswerter, denn der Schnittbogen enthält hier sehr viele Modelle. Das gewünschte Modell muss man nachzeichnen und dann auf einen Bogen Seidenpapier übertragen und ausschneiden, also zwei Arbeitsgänge mehr. Findet man keinen passenden Schnitt für Abendkleider, ist es auch möglich, einen normalen Kleiderschnitt zu nehmen und den Rock entsprechend zu verlängern. In der Regel ist das problemlos möglich. Aber normalerweise findet man unter den Fertigschnitten genug schöne Schnittmuster, die den eigenen Vorstellungen entsprechen. Bei der Wahl des Stoffes sollte man sich an die Anweisungen im Schnitt halten, denn in der Regel sind die Schnitte für einen bestimmten Stoff Typ konzipiert. Würde man zum Beispiel einen Schnitt für ein Jersey Kleid mit einem normalen Stoff nachnähen, wird das Kleid nicht passen und sogar beim Tragen reißen, da der Stoff nicht dehnbar ist.

Wie näht man ein Abendkleid

Ein Abendkleid wird im Prinzip wie jedes andere Kleid genäht, nur in der Regel in lang. Es ist von daher nicht schwieriger, auch wenn die Schnitteile länger sind. Man breitet also den Stoff auf einem großen Tisch oder dem Fußboden aus und legt den Schnitt darauf. Dies sollte man genauso machen, wie im Schnittauflageplan des Schnittes angegeben, sonst reicht nachher womöglich der Stoff nicht. Dann steckt man den Schnitt mit Stecknadeln fest und zeichnet den Umriss mit Schneiderkreide nach. Schließlich schneidet man den Stoff mit der entsprechenden Nahtzugabe zu. Nun den Schnitt entfernen und die Nähte heften oder mit Stecknadeln zusammenstecken und einmal anprobieren. Wenn alles passt kann man mit dem Nähen beginnen. Stark ausfransende Stoffe muss man versäubern. Also gleich mit der Zickzackschere zuschneiden oder alle Kanten mit dem Zickzackstich der Nähmaschine versäubern. Dann alle Nähte nähen und das Kleid anprobieren. Den Saum abstecken und zum Schluss mit unsichtbarem Saumstich annähen.

 

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Eigene Ideen verwirklichen

Das Schöne am selber nähen ist das Verwirklichen von eigenen Ideen. Das fängt bei der Wahl des Schnittes und des Stoffes mit der bevorzugten Farbe an. Nach dem Nähen kann man gerade bei Abendkleidern noch zusätzlich verzieren, also den Stoff noch besticken und mit Spitzen oder Perlen und Pailletten ausstatten. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und man kann noch eine Menge an Fertigkeiten erlernen. Sehr praktisch zum Schneidern und eigenen Entwerfen ist eine Schneiderbüste. An ihr kann man die Stoffteile problemlos anstecken und nach eigenen Ideen umwandeln. Dies ist sehr viel komfortabler, als das Kleid ständig anprobieren zu müssen. Es ist auch fast unmöglich, an sich selbst den Stoff abzustecken. So muss man sich nicht unbedingt sklavisch an das Schnittmuster halten.

Beitragsübersicht:

  • Abendkleider
  • Vorteile des Selbernähens
  • Passende Stoffe
  • Schnittmuster Abendkleider
  • Wie näht man ein Abendkleid
  • Eigene Ideen verwirklichen

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